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03.05.2021

Grundsteinlegung Haus Heimberg

Ein geschütztes Zuhause für Menschen im Alter

„Ein Haus wird nur einmal gebaut, ein Zuhause aber täglich neu“ – unter diesem Motto stand am Freitag, 30. April, die Grundsteinlegung für das neue Seniorenzentrum Haus Heimberg, das zurzeit an der Kapellenstraße in Tauberbischofsheim entsteht.

Der Neubau, in dem ab Frühjahr 2023 bis zu 200 Menschen eine neue Heimat finden können, setzt damit die erfolgreiche Geschichte des bisherigen Seniorenzentrums Haus Heimberg nur wenige Meter entfernt weiter fort.

Ein geschütztes Zuhause für Menschen im Alter
Der Regionalleiter der BBT-Gruppe Thomas Wigant begrüßte die Gäste auf der frisch gegossenen Bodenplatte des Gebäudeteils, in dem bald 60 seniorengerechte Wohnungen entstehen werden. „Corona-bedingt in kleinerem Rahmen und mit Abstand wollen wir dennoch gemeinsam mit den verantwortlichen Planern und Firmen für den Bau sowie den Verantwortlichen aus der Politik den Grundstein für dieses Haus legen, das einmal den älteren Menschen aus Tauberbischofsheim und der Region ein Zuhause bieten soll“, betonte Wigant. Er verwies auf den Planungsvorlauf von einigen Jahren für das Großprojekt. „Jetzt sind wir froh, dass der Neubau so gut vorankommt und wir mit der Grundsteinlegung einen Meilenstein bei der Umsetzung des Projekts begehen können.“ Es gehe jedoch nicht nur um Bau, Steine und Erde. „Wir wollen den Menschen hier im neuen Haus Heimberg ein geschütztes Zuhause geben, wenn sie älter werden und die eigenen Kräfte nachlassen.“ Hierfür sei ein innovatives Konzept der Altenpflege ausgearbeitet worden, das die jeweilige Mobilität und die individuellen Bedürfnisse der künftigen Bewohner berücksichtigen soll. Neben den 60 seniorengerechten Appartements entstehen auf dem Areal an der Kapellenstraße 90 Plätze für die stationäre Pflege und 30 Plätze für die Tagespflege.

Modell für innovative Pflege und Pflegekompetenz
Elisabeth Krug, Dezernentin für Jugend, Soziales und Gesundheit im Main-Tauber-Kreis, erinnerte in ihrer Ansprache an die Gründung des bestehenden Haus Heimberg im Jahr 1968. „Schon damals war Haus Heimberg mit seinen unterschiedlichen Versorgungsangeboten ein Modellprojekt mit Strahlkraft für den Landkreis“, betonte sie. Nun freue sie sich darauf, dass auch mit dem neuen Haus Heimberg ein Modell für innovative Pflege und Pflegekompetenz entstehe. „Mit den verschiedenen Einrichtungen in der Region hat die BBT-Gruppe hier schon gute Beispiele vorgegeben.“ Die Sozialdezernentin verwies auf die überdurchschnittlich hohe Zahl von älteren und hochbetagten Menschen im Main-Tauber-Kreis und dem steigenden Pflegebedarf in den kommenden Jahren. „Im neuen Haus Heimberg können diese Menschen einen Wohn- und Lebensraum finden.“ Chancen biete auch die Öffnung der Einrichtung in das Quartier hinein, damit die Menschen am öffentlichen Leben der Stadt teilhaben können. „Daher wünsche ich dem weiteren Bauverlauf und dem gesamten Projekt gutes Gelingen.“

Glücksfall für die Stadt Tauberbischofsheim
Diesen guten Wünschen für den Neubau und den beteiligten Firmen schloss sich auch die Bürgermeisterin von Tauberbischofsheim Anette Schmidt an. „Dieses Bauvorhaben ist ein Glücksfall für die Stadt Tauberbischofsheim“, betonte sie. „Gut 200 Menschen können hier bald ein Zuhause finden, in dem sie gut behütet und versorgt werden.“ Schon jetzt gebe es großes Interesse an den seniorengerechten Wohnungen. „Wir Menschen in Tauberbischofsheim freuen uns darauf und sehen der Fertigstellung mit Freude entgegen.“

Plakat mit guten Wünschen
Die guten Wünsche für das neue Haus Heimberg schrieben Elisabeth Krug und Anette Schmidt auch auf ein großes Plakat, das die Mitarbeitenden von Haus Heimberg mit ihren Gedanken und Wünschen gestaltet hatten. Dieses Plakat wurde zusammen mit den aktuellen Tageszeitungen, einer Urkunde sowie der Mitarbeiterzeitschrift der Gesundheitsholding Tauberfranken in einer Zeitkapsel verschweißt.

Segeswünsche für den Neubau
Der Hausobere der BBT-Seniorenzentren Michael Raditsch segnete die Kapsel und den Neubau. „Wir wünschen dem neuen Haus Heimberg, dass es für seine Bewohner zu einem wirklichen Zuhause wird, in dem sie Heimat finden und Gemeinschaft erleben, und dass es für Bewohner, Mitarbeitende und Angehörige ein Ort der Menschlichkeit und Wertschätzung werden kann“, gab er dem Neubau mit auf den Weg.

Stationäre Pflege, Tagespflege und seniorengerechte Wohnungen
Im neuen Seniorenzentrum Haus Heimberg entstehen 90 Plätze für die stationäre Pflege, 60 Appartements für Servicewohnen und 30 Plätze für die Tagespflege. Der Bereich für die stationäre Pflege sowie die Appartements für das Servicewohnen finden jeweils in einem separaten Gebäude Platz, die durch ein gemeinsames großzügiges Foyer verbunden sind. Über diesen gemeinsamen Eingangsbereich gelangt man ebenerdig zu den Pflegestationen, der Verwaltung, der Cafeteria sowie den Servicewohnungen. Zur Tagespflege führt ein eigener Zugang mit einem kleinen Vorplatz, der von der Kapellenstraße aus gut zu erreichen ist.

Geschützter Garten für demente Bewohner
Die Hanglage am Heimberg mit einem Höhenunterschied von insgesamt 13 Metern ermöglicht parallel zu den Gebäuden und dem Parkplatz eine terrassierte Vorgartenzone, die in einem gemeinsamen Vorplatz mündet. So entstehen mehrere Gärten, die für die Bewohner barrierefrei zugänglich sind. Zusätzlich bietet ein geschützter Demenz-Garten viel Raum für Bewegung im Freien. Jedes der Appartements im Servicewohnen verfügt außerdem über eine gut nutzbare, überdachte Loggia und bodentiefe Fenster für viel Tageslicht. Die Hanglage eröffnet den Bewohnern zudem eine schöne Aussicht auf die Stadt und ins Taubertal.

Fertigstellung Frühjahr 2023
Partner bei der Umsetzung des Neubaus ist die Firma Züblin, die als Generalübernehmer den Bau umsetzt. Insgesamt werden mehr als 31 Millionen Euro in den Neubau von Haus Heimberg investiert. Spatenstich war am 20. Oktober 2020, der Neubau soll im Frühjahr 2023 fertiggestellt sein.

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