26.10.2021
Richtfest für Seniorenzentrum Haus Heimberg gefeiert
Ein Zuhause für ältere Menschen in TBB und Umgebung
Vor ziemlich genau einem Jahr im Oktober 2020 startete der Neubau des Seniorenzentrums Haus Heimberg in Tauberbischofsheim mit einem symbolischen Baggerbiss – gestern konnte nun gemeinsam mit den Verantwortlichen der BBT-Gruppe sowie den Planern und Bauarbeitern das Richtfest gefeiert werden. Mit dabei waren auch Tauberbischofsheims Bürgermeisterin Anette Schmidt sowie der erste Landesbeamte Florian Busch und Vertreterinnen des Heimbeirats.
Der
Regionalleiter der BBT-Gruppe Thomas Wigant begrüßte die Gäste bei strahlendem
Herbstsonnenschein vor dem Gebäudeteil, in dem einmal die stationäre Pflege und
die Tagespflege untergebracht sein werden. „Wir freuen uns sehr über den
raschen Baufortschritt und darüber, dass nun Gestalt annimmt, was die
Architekten und Planer auf dem Papier erdacht haben.“
Dem schloss
sich die neue Hausoberin von Haus Heimberg Stefanie Krömker an. „Dank und
Freude sind die vorherrschenden Gefühle angesichts der Fertigstellung des
Rohbaus für das neue Seniorenzentrum“, betonte sie. „Hier entsteht ein großes
Bauwerk, in dem einmal viele Menschen wohnen, leben und arbeiten werden, ein
Haus, das älteren Menschen in unterschiedlichen Situationen ein Zuhause, ein
Daheim sein wird. Wir freuen uns sehr darauf, dieses eindrucksvolle
Gebäudeensemble mit Leben zu erfüllen.“ Die Hausoberin dankte in ihrer
Ansprache den Architekten, Statikern, Planern und vor allem auch den
beteiligten Baufirmen und Bauarbeitern: „Danke für Ihre Arbeit, die so gut
gelungen ist: Der Rohbau ist so, wie er sein soll - und sogar im Zeitplan
fertiggestellt.“ Dank und Freude gelte auch angesichts der Tatsache, dass beim
Bau bisher keine Verletzungen oder Unfälle passiert seien. Zugleich vertraue
sie „alle, die daran gebaut haben, alle, die es fertigstellen und alle, die
darin leben und arbeiten werden, Gott an“ betonte die Hausoberin und verwies
aus Psalm 127: „Wenn nicht der HERR das Haus baut, mühen sich umsonst, die
daran bauen.“
Die Idee
hinter dem Bau erläuterte Architekt Stefan Peters vom Architekturbüro Sander
& Hofrichter. Bei dem Entwurf habe man alle Anforderungen an ein modernes
Seniorenzentrum aufgenommen und die Bedürfnisse der späteren Bewohner mit
einbezogen. „Die Pflegezimmer sind zum Vorplatz und zur Straße hin
ausgerichtet, dort wo mehr Leben herrscht. Die Gartenanlagen einschließlich des
geschützten Demenzgartens sowie der Vorplatz und das gemeinsame Foyer bieten
Raum für Bewegung und Begegnung.“ Man habe die planerischen Ziele erreicht,
sowohl mit Blick auf Kosten und Nutzen als auch hinsichtlich Faktoren wie
Komfort, Optik und Atmosphäre. Peters dankte dem Bauherrn BBT-Gruppe sowie der
Baufirma Züblin für die konstruktive Zusammenarbeit und wünschte dem Bau
weiterhin einen guten Verlauf.
Diese guten Wünsche nahm auch der
traditionelle Richtspruch auf. Mit einem kräftigen Wurf vom 3. Stock
zerschmetterte Bauleiter Sebastian Feucht ein Glas auf dem Boden mit den
Worten: „Nun Glas zersplittere im Grund, geweiht sei dieser Bau zur Stund!“
Daten, Zahlen, Fakten zum Neubau:
Im neuen Seniorenzentrum Haus Heimberg
entstehen bis zu 90 Plätze für die stationäre Pflege, 60 Appartements für
Servicewohnen und 30 Plätze für die Tagespflege. Der Bereich für die stationäre Pflege sowie die Appartements
für das Servicewohnen finden jeweils in einem separaten Gebäude Platz, die
durch ein gemeinsames großzügiges Foyer verbunden sind. Über diesen gemeinsamen
Eingangsbereich gelangt man ebenerdig zu den Pflegestationen, der Verwaltung,
der Cafeteria sowie den Servicewohnungen. Zur Tagespflege führt ein eigener
Zugang über die Kapellenstraße.
Die großzügigen, hellen Einzelzimmer
in der stationären Pflege verfügen jeweils über ein eigenes Bad mit Dusche und
WC. Kleine Wohngruppen von höchstens 15 Bewohnern sorgen für eine familiäre
Atmosphäre.
Alle Appartements im benachbarten
Servicewohnen verfügen über eine gut nutzbare, überdachte Loggia und bodentiefe
Fenster für viel Tageslicht. Die Wohnungen variieren von Ein- bis
Dreizimmerappartements. Die Hanglage eröffnet den Bewohnern zudem eine schöne
Aussicht auf die Stadt und ins Taubertal.
Das gesamte Seniorenzentrum ist
barrierefrei und seniorengerecht ausgestattet. Die Verbindung von stationärer
Pflege, Tagespflege und verschiedenen Serviceangeboten für die Mieterinnen und
Mieter in den Appartements ermöglicht verschiedene, auf die individuellen
Bedürfnisse und den jeweiligen Unterstützungsbedarf der älteren Menschen
zugeschnittene Wohn- und Pflegekonzepte.
Partner bei
der Umsetzung des Neubaus ist die Firma Züblin, die als Generalübernehmer den
Bau umsetzt. Insgesamt werden mehr als 31 Millionen Euro in den Neubau von Haus
Heimberg investiert. Spatenstich war am 20. Oktober 2020, Richtfest am 26.
Oktober 2021. Der Neubau soll im Frühjahr 2023 fertiggestellt sein.



