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20.10.2020

Baggerbiss für Seniorenzentrum Haus Heimberg

Baggerbiss für Seniorenzentrum Haus Heimberg

Mit einem symbolischen Baggerbiss ist am 20. Oktober, der Neubau des Seniorenzentrums Haus Heimberg in Tauberbischofsheim gestartet. Nach Abschluss der archäologischen Ausgrabungen sowie der Erteilung der behördlichen Genehmigungen beginnt damit eines der aktuell größten Neubauprojekte in der Kreisstadt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir heute gemeinsam mit Landrat Reinhard Frank und der Bürgermeisterin Anette Schmidt den Neubau unseres Seniorenzentrums Haus Heimberg auf den Weg bringen können“, betonte der Regionalleiter der BBT-Gruppe Thomas Wigant. „Wo wir heute stehen, wird in den kommenden zweieinhalb Jahren ein neues zukunftsweisendes Gebäude verwirklicht, das älteren Menschen aus Tauberbischofsheim und Umgebung ein Älterwerden in Sicherheit und Geborgenheit und mit allen Annehmlichkeiten modernen Wohnens bietet.“ Mit dem Bau stoße man eine Tür zur Zukunft auf. „Hier entsteht ein Pflegekompetenzzentrum, in dem ältere Menschen möglichst autonom leben können. Und wenn sie mit der Zeit mehr Unterstützung und Pflege brauchen, sind wir für sie da.“

Gute Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis
Thomas Wigant verwies auf die „bemerkenswert gute“ Zusammenarbeit aller Partner im Vorfeld: „Wir als BBT-Gruppe bedanken uns ausdrücklich für das gute Zusammenwirken mit dem Main-Tauber-Kreis und der Stadt Tauberbischofsheim, die uns bei dem Vorhaben in den vergangenen Monaten intensiv unterstützt haben.“ Dies gelte auch für die Projektplaner und beteiligten Firmen aus den unterschiedlichen Bereichen.

Einbettung in Sozialzentrum am Heimberg
Landrat Reinhard Frank freute sich, dass die erfolgreiche Entwicklung des sogenannten Sozialzentrums in Tauberbischofsheim mit dem Neubau des Haus Heimberg fortgesetzt wird. „Die Philosophie des 1978 in Betrieb genommenen Haus Heimberg von akuter Gesundheitsversorgung und seniorengerechtem Leben und Wohnen hat nach wie vor seine Berechtigung. Die Bausubstanz und die Technik des bestehenden Gebäudes sind nun jedoch in die Jahre gekommen. Ich danke der BBT-Gruppe, dass Sie nach dem Neubau der Psychiatrie den Standort Tauberbischofsheim mit dem Neubau des Haus Heimberg weiter stärkt.“

Ein Zuhause für ältere Menschen in TBB
Dem schloss sich auch die Bürgermeisterin von Tauberbischofsheim Anette Schmidt an. „Wir danken der BBT-Gruppe, die hier ein so großes Projekt angeht. Es ist wichtig, dass Senioren einen Platz finden, an dem sie sich zuhause und verstanden fühlen können. Tauberbischofsheim freut sich, dass ältere Menschen in unserer Stadt ein solches neues Zuhause finden können.“

90 Plätze für stationäre Pflege, 60 Servicewohnungen
Insgesamt entstehen im neuen Seniorenzentrum 90 Plätze für die stationäre Pflege, 60 Appartements für Servicewohnen und 30 Plätze für die Tagespflege. Der Bereich für die stationäre Pflege sowie die Appartements für das Servicewohnen finden jeweils in einem separaten Gebäude Platz, die durch ein gemeinsames großzügiges Foyer verbunden sind. Über diesen gemeinsamen Eingangsbereich gelangt man ebenerdig zu den Pflegestationen, der Verwaltung, der Cafeteria sowie den Servicewohnungen. Zur Tagespflege führt ein eigener Zugang mit einem kleinen Vorplatz, der von der Kapellenstraße aus gut zu erreichen ist.

Einbindung in die Natur
Der ansprechende Entwurf der Architekten Sander & Hofrichter nimmt alle Anforderungen an ein modernes Seniorenzentrum auf und bindet die Umgebung am Heimberg hervorragend in das Gesamtkonzept ein. Die Hanglage mit einem Höhenunterschied von insgesamt 13 Metern ermöglicht parallel zu den Gebäuden und dem Parkplatz eine terrassierte Vorgartenzone, die in einem gemeinsamen Vorplatz mündet. Mit integrierten Rampen werden die Gärten für die Bewohner barrierefrei zugänglich. Zusätzlich bietet ein geschützter Demenz-Garten viel Raum für Bewegung im Freien.

Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit
Jedes der Appartements im Servicewohnen verfügt außerdem über eine gut nutzbare, überdachte Loggia und bodentiefe Fenster für viel Tageslicht. Die Hanglage eröffnet den Bewohnern zudem eine schöne Aussicht auf die Stadt und ins Taubertal. „Wir möchten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern schon durch die Architektur eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit vermitteln“, betonte Thomas Wigant. Das gelte sowohl für das betreute Servicewohnen als auch in besonderem Maße für den Pflegebereich. „Die hellen, geräumigen Zimmer in den einzelnen Wohnbereichen sind auf jedem Stock durch großzügige Aufenthaltsbereiche verbunden und schaffen so täglich Möglichkeiten zur Begegnung, zur Kommunikation und für gemeinsame Aktivitäten.“

Dank an Pflegekräfte
Alle Redner wandten sich beim Spatenstich auch an die anwesenden Pflegekräfte. „Die Architektur und das Gebäude sind wichtig, aber sie können nur den Rahmen geben für die Arbeit, die Sie als Pflegekräfte jeden Tag bei der Betreuung der Menschen leisten. Ihnen allen für Ihren Einsatz herzlichen Dank.“

Investitionen von 32 Mio €
In den kommenden Wochen werden nun zunächst Versorgungsleitungen gelegt und die Vorarbeiten für die Energieversorgung durchgeführt. Abhängig von der Witterung im Winter schließen sich dann im neuen Jahr die Tiefbauarbeiten an. Partner bei der Umsetzung des Neubaus ist die Firma Züblin, die als Generalübernehmer den Bau umsetzen wird. Insgesamt werden rund 32 Millionen Euro in den Neubau von Haus Heimberg investiert.

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