20.10.2016

Oktoberfest ist erste gemeinsame Veranstaltung von Haus-Heimberg-Bewohnern und Alt-Gerlachsheimern

Oktoberfest ist erste gemeinsame Veranstaltung von Haus-Heimberg-Bewohnern und Alt-Gerlachsheimern

Schon Tradition im Seniorenzentrum Haus Heimberg hat das jährliche Oktoberfest. Mit zünftiger Musik und deftigem Essen wurde auch dieses Jahr gemeinsam gefeiert, gelacht und gesungen.

Es war die erste Veranstaltung, die die Haus-Heimberg-Bewohner zusammen mit den Alt-Gerlachsheimern gefeiert haben. Doch mehr Menschen bedeuten auch mehr Stimmung: Und so wurde im voll besetzten Speisesaal bei Festbier, Volksmusik und traditionellen Oktoberfest-Aktionen kräftig gefeiert. Dass das traditionelle Baumstammsägen ausfallen musste, hat niemanden gestört. Dafür gab es mehr Tanz und eine Premiere, nämlich zwei Duette von den Bewohnern Maria Böck und Heinz Kessler.

Für die Betreuung und Bewirtung sorgten Ehrenamtliche und Mitarbeitende gleichermaßen. Hermann Wild sorgte mit Liedern wie "Bunt sind schon die Wälder" und "Ein Prosit" für ausgelassene Stimmung. Die kreative Programmplanung lag bei Brigitte Schwarz. Die prüfte auch gleich zu Beginn die Seniorinnen und Senioren mit einem Quiz auf ihre Oktoberfesttauglichkeit. Doch noch ehe die Sozialdienst-Mitarbeiterin ihre Antwortmöglichkeiten vorgeben konnte, schallte es ihr bereits die Lösungen entgegen. "Test bestanden! Dann kann das Fest ja steigen", lobte Brigitte Schwarz.

Und wie es sich für ein zünftiges Oktoberfest gehört, erschienen viele Mitarbeitende und Ehrenamtliche, ja sogar einige Bewohnerinnen und Bewohner im Dirndl, in Rock und Karobluse oder mit Lederhose und bayerischem Hut. Ebenso rege war die Beteiligung an den Oktoberfest-Spielen. Dem Bierkrugstemmen stellten sich unter anderem Dietrich Roland Buchholz, Edgar Papesch und Heinz Kessler sowie - als einzige Frau -  Frieda Düerkop. Nach erfolgreich gemeisterter Aufgabe nahmen einige Wettstreiter zur Belohnung auch noch einen tiefen Schluck aus ihrem Krug. Auch beim Armdrücken legten sich alle mächtig ins Zeug. Und schließlich stimmten die Anwesenden noch ein Geburtstagsständchen für Rosalinde Dittmann an.

Entspannt zusehen und genießen, mitklatschen oder -tanzen hieß es schließlich beim Auftritt der Volkstanzgruppe Tauberbischofsheim. Die ist seit Jahren fester Bestandteil des Oktoberfestes und ein mit viel Applaus bedachter Programmpunkt. Die Gruppe nahm ihr Publikum mit auf eine tänzerische Reise um die Welt. Ein deutscher "Schustertanz", die aus England stammende Darbietung "Auf der Jagd" und ein französischer Frühlingstanz standen ebenso auf dem Programm wie ein israelischer Gebetstanz und eine Stamm-Polka. Zum ungarischen Volkstanz "Paprika Lady" gab es noch eine lustige Geschichte oben drauf. Da in der Volkstanzgruppe fast nur Frauen und Mädchen aktiv sind, wollten sie die Männer im Titel besser repräsentieren und benannten  den Tanz kurzerhand in "Karotten Boy"  um. Letztlich einigte man sich dann aber doch neutral auf "Zombie-Tanz". Nach getaner Arbeit,  ließen alle den Festnachmittag beim traditionellen Weißwurst-Essen ausklingen.